Unsere Projekte

Boule

Seit 2005 hat Holzhausen eine öffentliche Boule-Anlage. Geschaffen hat sie die Interessengemeinschaft „Holzhauser leben!“ in Kooperation mit dem Holzhauser GaLaBau-Betrieb Krehartiv.

Die Anlage befindet sich in der zentralen Grünanlage im Holzhauser Zentrum oberhalb der Sutthauser Str., neben dem Parkplatz der Antoniusschule.

Der Plan wurde im Projekt-Team der Interessengemeinschaft „Holzhauser leben!“ entwickelt und anschließend dem Rat der Stadt Georgsmarienhütte vorgestellt. Der Rat gab grünes Licht und in Absprache mit der Stadtverwaltung ging es dann an die Realisierung.

Finanziert wurde das Projekt ausschließlich durch Mittel des Förderverein „Holzhauser-leben!“ e. V., die Firma Krehartiv hat lediglich die Materialkosten in Rechnung gestellt. Rat & Verwaltung der Stadt Georgsmarienhütte haben dieses Vorhaben von Beginn an wohlwollend begleitet, auf eine finanzielle Unterstützung hat „Holzhauser leben!“ seinerzeit im Hinblick auf die Lage des städtischen Haushaltes verzichtet.

Die Boule-Anlage steht jedem kostenlos zur Verfügung und kann für Boule-Events auch gerne bei frank.haacks@holzhauser-leben.de reserviert werden.


Königsbach

Die Idee

Seit Gründung unserer Interessengemeinschaft im Januar 2004 wurde mehrfach der Wunsch an uns herangetragen, in unserem Holzhausen eine Möglichkeit zum Wassertreten zu schaffen. Am 8.8.2008 haben wir diese Idee dann aufgegriffen und beschlossen, ein neues Projekt unterhalb des Hof König anzugehen: Im Königsbach.

Der Eigentümer des Königbachs in diesem Bereich ist Bauer Rembert König, der sofort Begeisterung für unser Ansinnen zeigte. Laut seiner Aussage gab es in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Anläufe, an dieser Stelle das Wasser „begehbar“ zu machen. En Antrag auf Bau einer Wassertretstelle sei von den Behörden seinerzeit jedoch abgelehnt worden. Für uns stand fest: Wir wollen an dieser Stelle etwas realisieren – aber eine Wassertretstelle würde es aufgrund dieser Vorgeschichte wohl eher nicht werden …

Das Werk

Die Hauptarbeiten wurden an 2 Tagen (Freitag / Samstag) bei winterlichen Temperaturen durchgeführt, unser gestecktes Ziel haben wir erreicht. Im Mai haben wir auch im vorderen Bereich das neue Bachbett eingebaut und Saatgut für die Begrünung der Uferböschung eingebracht.

Auch bei Anliegern und Wanderern löste dieses Projekt schon vor Ort Begeisterung aus. Die „Jungs aus der Nachbarschaft“ waren allerdings schon ein wenig neidisch, uns dort mit Bagger, Schaufel und dicken Steinen hantieren zu sehen …
Einen wesentlichen Bestandteil unserer Arbeit stellt der große Stein „das Tortenstück“ dar.
Es veranschaulicht unsere Idee „Gemeinsam anschieben!“. Dieser (im Piesberg gebrochene) Felsblock wiegt rund 750kg und wurde unbearbeitet im Königsbach eingebaut.
Finanziert wurde das Projekt im Wesentlichen aus Mitteln unseres Fördervereins „Holzhauser leben!“ e. V., der seine Einnahmen großteils durch die Herausgabe der Stadtteilinformation „Holzhauser leben!“ generiert.


Antoniuspark

Im Jahr 2012 startete die Stadt Georgsmarienhütte die Umgestaltung des Schulgeländes an der Antoniusschule (Schulhof und Schulsportplatz). Schon bald sollte hier ein Platz für alle Generationen entstehen.

Für die Planung wurde im Sommer 2011 unter Anleitung eines externen Planungsbüros eine „Planerrunde“ ins Leben gerufen. Hier hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen aktiv mit einzubringen. Diese Art der Zusammenarbeit war bisher einmalig in unserer Stadt Georgsmarienhütte, daher ist dieses Vorhaben auch ein Pilot-Projekt in Sachen Bürgerbeteiligung.

Schon bald gründete sich der Förderverein Antoniuspark Aktiv e. V. Seine Mitglieder setzen sich ehrenamtlich und nachhaltig für die Realisierung und Unterhaltung der Parkanlage unter Beteiligung der Holzhauser Bürger ein. 

Teilprojekt Multifunktionales Kleinspielfeld

Auch „Holzhauser leben!“ war in der Planerrunde vertreten: Wir brachten Ideen und finanzielle Mittel unseres Projektes „Neubau Soccer-Platz in Holzhausen“ in die Planungen mit ein. Diese sind heute Bestandteil des 2013 realisierten Teilprojektes „Multifunktionales Kleinspielfeld“.

30.000,00 Euro konnte „Holzhauser leben!“ in den Bau des Spielfeldes mit einbringen.
Möglich machten dies viele Spender, Stifter und Sponsoren.


Tüde? Oder geht so?

Ob kleiner Kläffer oder großer Beschützer – jeder Hund „muss mal“. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wird kleines wie großes „Geschäft“ verlässlich von unseren ach so geliebten Vierbeinern in der Natur verrichtet. Und zwar oft dort, wo wir Zweibeiner uns gerne tummeln: Auf Gehwegen, Straßen(rändern), Wiesen oder Spielplätzen. Viele Mitbürger ärgern sich über die Hinterlassenschaften, die oftmals leider nicht durch die Hundehalter aufgesammelt und entsorgt werden.

„Holzhauser leben!“ hat im November 2011 ein Versuchs-Projekt gestartet und im Bereich Königsbach / Haunhorstweg einen Beutelspender installiert. Hier tummeln sich viel Hunde und ihre Besitzer, gemeinsam suchen sie oft den Weg Richtung Hof Potthoff / Holzhauser Berg. In unmittelbarer Nähe zum Beutelspender befinden sich zwei Abfallbehälter, in denen die (zugeknoteten) Kotbeutel entsorgt werden können. Die Anwendung der Beutel ist kinderleicht und hygienisch. „Holzhauser leben!“ befüllt die Beutelspender – die Stadt Georgsmarienhütte leert die Müllbehälter. Die Zusammenarbeit läuft gut.

Sollten einmal alle Beutel vergriffen sein (bis zu 400 Stück fasst der Beutelspender), kann Nachschub geordert werden: Unsere E-Mail-Adresse ist auf dem Spender vermerkt. Die Beutel sind blickdicht und wurden aus recyceltem Material in Europa hergestellt. Der Spender selbst besteht aus Edelstahl (V2a) und wurde durch uns beschriftet: „Tüde? Oder geht so?“.

Die mit „Nummer 1“ am Königsbach gesammelten Erfahrungen sind durchweg positiv. Daher haben wir in 2014 zwei weitere Beutelspender im Bereich von-Galen-Str. und am Düteweg installiert.